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In Shelter II stell ich mir die Frage, wie wir uns von natürlichen Lebensräumen inspirieren las- sen können. Ein wichtiger Punkt, der mir dabei auffällt, ist das Temporäre. Auf einem Bild sehen wir das Geflecht einer Gespinstmotte, die mit ihren Artgenossen ein Netz um einen Strauch spinnt. Dadurch schützt sie sich vor Feinden und Witterung. Der „befallene“ Busch wird nach ein paar Monaten verlassen und kann trotzdem seinen natürlichen Zyklus durchlaufen. In dem von mir geformten Modell beziehe ich mich auf ursprüngliche menschliche Unterschlüpfe. Da- bei spiele ich mit der Entropie des Tons und der Reversibilität des anorganischen Salzes. Der permanente Unterschlupf, der seine Schale wie eine Schlange häutet und damit der bewohnen- den Person ein Gefühl von Zeit und Ort gibt.

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